Peace-Stimmung mit Nagelbild aus Kordeln

Peace-Stimmung mit Nagelbild aus Kordeln

Immer up to date: das Peace-Zeichen. Für dieses tolle DIY-Bild hat Floraldesignerin Elisabeth Schoenmann den einen oder anderen Nagel eingeschlagen, die Kordeln gespannt und in Szene gesetzt. Möchtet ihr auch so ein cooles Sign? Dann gibt’s die Anleitung mit nur einem Klick! →

Nagelbild: Anleitung fürs Kordel-Peace-Zeichen

Material

  • Holzplatte, hier ca. 60 cm x 60 cm
  • langes Lineal (am besten mit Wasserwaage) oder großes Geodreieck
  • Zirkel
  • Bleistift, Radiergummi
  • Nägel, Hammer
  • diverse Kordeln, z. B. recycelte Baumwollkordel, dünn (Artikelnummer 25500) und dick (Artikelnummer 24400), dünne Jutekordel natur (Artikelnummer 15625) und farbig (Artikelnummer 15630), Satin-Blättchen-Stanzband (Artikelnummer 24026)
  • Heißkleber

Schlagt zuerst einen Kreis mit dem Zirkel an. Innerer und äußerer Kreis dürfen einen relativ großen Abstand zueinander haben, damit die Schnürung gut zur Geltung kommt. Bei Elisabeths Zeichen sind es etwa fünf Zentimeter.
Zeichnet dann zwei Hilfslinien, die den Kreis vierteln, ein. Diese könnt ihr später wegradieren.
Legt das Lineal parallel zur Senkrechten an und zieht links und rechts von ihr zwei weitere Linien im Abstand von jeweils etwa 2,5 cm.

Setzt die schräg verlaufenden Schenkel unterhalb der waagerechten Hilfslinie an. Klar müssen es auch hier zwei parallel verlaufende sein, damit ein Zwischenraum zum Bespannen entsteht. ;)

Und jetzt ist ein wenig handwerkliches Geschick gefragt. Schlagt die Nägel an allen Außenlinien entlang in gleichmäßigen Abständen ein. Fest, aber nicht zu tief, damit genug Platz zum Bespannen bleibt.
Die sichtbaren Bleistiftlinien wegradieren und dann geht’s an den Part, der richig viel Spaß macht.
Klebt die Kordelanfänge jeweils mit etwas Heißkleber an. Bei den dünneren Kordeln kann es auch ein Knoten sein, bei den etwas dickeren istdie Klebevariante aber etwas schlanker und eleganter.
Geht beim Spannen ruhig unterschiedlich lange Wege: mal zum direkt gegenüberliegenden Nagel, mal zum Nagel drei Häuser weiter. Gerade diese Unregelmäßigkeit macht den Reiz.

Elisabeths Tipp: Spannt die unterschiedlichen Kordeln nacheinander und schichtweise. Das gibt Tiefe und eine spannende Struktur. Eine zart eingewobene Blätterranke – die es bei uns praktischerweise als hübsches Stanzbändchen gibt – lockert das Ganze auf.
Zum Schluss die dicke Kordel aus recycelter Baumwolle außen an den Nagelreihen entlang aufkleben. Das macht eine schöne Kontur.

So, jetzt habt ihr eine klasse Anleitung von Elisabeth Schoenemann an der Hand.
Den Namen habt ihr heute schon ein paar Mal gelesen, aber wer ist Elisabeth? Sie ist die Stylistin, die die Gestaltung des Halbach-Ausstellungshauses in Remscheid verantwortet, plant und dann zusammen mit Oliver Ferchland umsetzt.
Was in der Zeit, in der die beiden die Themenwelten mit den neuesten Produkten und Halbach-Trends gestalten, alles zu tun ist, verraten wir euch genau in drei Wochen.

Vorher gibt’s noch zwei weitere DIY-Anleitungen für die Outdoor-Deko von Elisabeth.
Schließlich möchten wir nicht, dass euch die Ideen für einen kreativen Sommer ausgehen! :)

Gerne sind wir mit Elisabeths Peace-Nagelbild zu Gast bei den Decorize Kreativas, beim Dings vom Dienstag und bei Handmade on Tuesday.

Natürlich gut: Untersetzer fürs Outdoor-Glück

Natürlich gut: Untersetzer fürs Outdoor-Glück

Aller guten Dinge sind drei: Heute kommt die dritte Outdoor-Dekoidee von Oliver Ferchland. Die DIY-Untersetzer aus Kordeln und Schnüren runden Olivers frische Modern-Boho-Szenerie perfekt ab. Schaut selbst!

DIY-Untersetzer aus Kordeln und Schnüren

Unkompliziert und ruckzuck gemacht: Das ist der Riesenpluspunkt dieser Untersetzer. Damit auch bloß genug Zeit zum Genießen bleibt.
Dass sie natürlich gut aussehen, versteht sich von selbst, oder?
Schließlich hat Oliver uns alle schon mit einer sommerlichen Hula-Röckchen-Kerzendeko und Boho-Makramee-Blumenampeln begeistert!

Material:

  • Flechtband aus Naturraffia (Artikelnummer 15540)
  • Jutekordel (Artikelnummer 15631)
  • Pomponschnur (Artikelnummer 24038)
  • Papier-Strickschlauch (Artikelnummer 15640)
  • Korkuntersetzer (z. B. vom Möbelschweden), Pappbierdeckel
  • Schere, Heißkleber

Das Naturraffia-Band wird praktischerweise schon in spiraliger Aufmachung geliefert. Da müsst ihr die einzelnen Lagen nur noch punktuell aneinanderkleben, zum Schluss Pomponschnur drum – fertig.
Der robuste, aber etwas weichere Papier-Strickschlauch fühlt sich auf einer stabilen Unterlage wohl. Gut eignen sich schlichte Korkuntersetzer, die es zum Beispiel bei I**A gibt.
Da könntet ihr zusätzlich die größere Variante nehmen und habt gleich einen Untersetzer, auf den mehrere Gläser und etwas Schnickschnack passen – Zitronen und Limetten sind hier jedenfalls das perfekte Topping!

Mit dem breiteren Naturraffia-Band könnt ihr super den Rand des Korkuntersetzers verdecken, das passt von der Stärke genau.

Olivers Tipp: Spielt mit der Reihenfolge von Natur und Farbe. Mal Jutekordel oder Raffia innen, farbige Pomponschnur außen, mal die farbige Schnur innen, das Naturmaterial außen.
Für die kleineren Untersetzer hat Oliver Papier-Strickschlauch und Jutekordel auf einfache Bierdeckel aus Pappe schneckenförmig geklebt.

Danke, lieber Oliver für deine tollen Ideen!
Wir sind schwer angetan von der Idee, genau hier Platz und einen erfrischenden Drink zu nehmen. Das Ambiente strotzt nur so vor positivem Sommer-Relax-Flair!
Wie seht ihr das?

Gerne sind wir mit Olivers Outdoor-Beitrag zu Gast bei den Decorize Kreativas, beim Dings vom Dienstag und bei Handmade on Tuesday.

Sommerlich(t): Kerzenschein und Mocktail-Laune

Sommerlich(t): Kerzenschein und Mocktail-Laune

Klappe Oliver Ferchland, die Zweite: Hier kommen zwei weitere Dekoideen des Floraldesigners für euch! Mit einer tollen Kerzendekoidee und aufgehübschten Mocktail-Flaschen wird das Outdoor-Leben gleich noch viel schöner – versprochen!

Outdoor-Dekoidee: Kerzenschmuck mit Kordeln und Bändern

Material:

  • Juteband (Artikelnummer 15600, hier in Natur und Gelb)
  • Kordeln und Bänder, z. B. dicke Kordel aus recycelter Baumwolle (Artikelnummer 24400), melierte Kordel (Artikelnummer 552), Bändchen mit Leinenkante (Artikelnummer 5670), Raffia-Flechtband (Artikelnummer 15540)
  • Filzaccessoires, z. B. “Tropical” (Artikelnummer 63503)
  • Glaszylinder
  • Stumpenkerzen und Sand
  • Heißklebe, Schere

So wird’s gemacht:

Der besondere Clou bei Olivers Kerzendeko ist der wild-fransige Look am Glasrand.
Dazu das Juteband mithilfe einer Schere ausfransen, bis nur noch ein etwa 1,5 cm breiter Streifen Gewebtes übrigbleibt.

Wie lang das Juteband sein muss, hängt vom Umfang eures Glases ab und davon, wie fransig ihr das Ganze mögt.
So eineinhalb bis zwei Meter dürfen’s schon sein.
Das Juteband oben am Glasrand ansetzen, festkleben, spiralig von oben nach unten führen, dabei punktuell festkleben.

Die Gläser nach unten weiter bewickeln: mit dicker Baumwollkordel, dünner melierter Kordel oder Natur-Raffia-Flechtband. Ein Bändchen zum Schluss macht sich immer gut! ;)

Für einen besonders lässiges Finish, die Kordelenden teilweise noch ausfransen. Ein paar Filzaccessoires unterstreichen den entspannten Boho-Tropical-Look. Toll ist, dass Halbach-Filz nahezu unverwüstlich und für den Outdoor-Einsatz geradezu wie gemacht ist. Selbst intensive Sonne kann den Farben nichts anhaben.
Füllt in die Glaszylinder unbedingt Sand ein: Der sorgt für einen stabilen Stand der Kerzen – damit bloß nichts anbrennt!

Machen gute Laune: Mocktail-Flaschen

Passend dazu hat Oliver noch einige Flaschen und Gläser für sommerliche Mocktails aufgehübscht. Die Flaschen mit Korkverschluss gibt’s beim Möbelschweden, die Outdoor-tauglichen Bänder bei uns! ;)

Für die Flaschen hat Oliver zusätzlich noch in die Kiste mit Samtschnur (Artikelnummer 25600), Jutekordel (Artikelnummer 15631), recycelter Baumwollkordel (Artikelnummer 25500), Papier-Strickschlauch (Artikelnummer 15640), Pomponschnur (Artikelnummer 24038) und diversen Bändern gegriffen.

Wer würde in diesem Hinterhof nicht gern eine Happy Hour mit kühlem Getränk und Kerzenschein verbringen?

Gerne sind wir mit Olivers Outdoor-Dekoideen zu Gast bei den Decorize Kreativas, beim Dings vom Dienstag und bei Handmade on Tuesday.

Outdoor-Deko im Modern-Boho-Style

Outdoor-Deko im Modern-Boho-Style

Hier ist sie, unsere kleine Überraschung für euch: In den nächsten Wochen zeigen wir euch sommerliche DIY-Ideen, die sich unser neues Ausstellungshaus-Styling-Duo Elisabeth Schoenemann und Oliver Ferchland für euch ausgedacht haben.
Der erste im Bunde ist der national und international tätige und bekannte Florist Oliver, der uns mit seiner frischen Szenerie richtig Lust aufs Draußensein macht. Zu Beginn seiner Ideenschmiede zeigt uns der Floraldesigner die Anleitung für geknüpfte Pflanzenampeln – für luftige Weite auf Balkon, Terrasse und im Hinterhof!

DIY-Makramee-Blumenampeln

Das brauchst du:

  • Kordel aus recycelter Baumwolle (Artikelnummer 25500, hier in Cappuccino)
  • Band mit Leinenkante (Artikelnummer 5670, hier in yellow/linen und dark green/ linen)
  • diverse Outdoor-taugliche Bänder, z. B. Pomponschnur (Artikelnummer 24038)
  • Jutekordel (Artikelnummer 15631 )
  • Alurohr
  • Klebstoff, z. B. Heißklebe oder Textilkleber
  • Schere

Basis ist eine schnell geknüpfte Blumenampel aus recycelter Baumwollkordel. Hier findet ihr unsere Step-by-Step-Anleitung für die Knotenampel.
Sind die beiden Grundmodelle geknüpft, Gefäße einstellen und für Variante eins lange Bänder und Pomponschnur in unregelmäßiger Anordnung anknoten.

Als besonderen Hingucker hat Oliver an der Ampelaufhängung gefeilt. Dazu ein Alurohr etwa auf 30 cm zusägen, parallel mit Jutekordel bewickeln, Anfang und Ende natürlich festkleben.
Für einen zusätzlichen Frischekick ein, zwei Bandzuschnitte in Gelb aufkleben.
Die Kordelenden mit einer Art “Behelfsnadel” (das kann zum Beispiel ein Draht sein) durch das Rohr fädeln, auf Wunschhöhe mit ein, zwei Klebepunkten fixieren.

Blumenampel Nummer zwei bekommt durch kleine – wie Oliver sie liebevoll nennt – Ethno-Fächer das gewisse Etwas.

Für drei Kordelpaare braucht ihr sechs etwa gleichlange Stücke (etwa 25 cm) vom Kordel-Cone.

Diese hälftig zu gleichlangen Schlaufen legen. Immer zwei Schlaufen werden miteinander verknotet.

Oliver hat den Fächer bei der zweiten Ampel unterhalb des letzten, seitlichen Ampelknotens positioniert. Verschlingt die Schlaufen unterhalb des Knotens wie auf dem Bild zu sehen. Sie werden dabei einmal oberhalb, einmal unterhalb des “Arbeitsfadens” hergeführt.

Das Ganze dreimal wiederholen.

Die Knoten zusammenschieben und die Kordelenden soweit ihr möchtet fedrig ausfransen.
Mit dieser Technik lässt sich übrigens auch eine tolle Makramee-Feder knüpfen. Könnte man ja noch mal eben mitmachen, wenn die Finger eh auf Knoten eingestellt sind. Klickt euch doch mal rüber!

Sieht super aus, oder?
Weil’s sie so schön sind, bekommt die erste Blumenampel hier und da noch einen Fächer an die lang abhängenden Kordelenden geknotet. Zusammen bilden die beiden ein echt lässiges Duo!

Sollen wir euch etwas Tolles verraten? Das war erst der Anfang! Nächste Woche gibt’s mehr von Oliver.
Wer schon neugierig ist, schaut sich die Outdoor-Szene noch mal genauer an, eine der auf dem Bild gezeigten Ideen wird’s sein! ;)

Und dann ist da ja auch noch die Strecke von Elisabeth.
Außerdem bereiten wir gerade ein kleines Special vor. Schließlich sollt ihr die beiden Floraldesigner noch ein bisschen genauer kennenlernen.
Ihr merkt, da passiert so einiges hinter den Kulissen – stay tuned! :)

Gerne sind wir mit Olivers Outdoor-Beitrag zu Gast bei den Decorize Kreativas, beim Dings vom Dienstag und bei Handmade on Tuesday.

Sommerbunte Gartenlust

Sommerbunte Gartenlust

Wie versprochen: Mit einer Idee für den Gartentisch und einer zarten Windlichtdeko geht’s heute weiter mit unseren Wir-machen-es-uns-Zuhause-schön-Inspirationen. Wenn zum Sommerbunt jetzt noch ein leichtes Lüftchen weht, fühlt sich das schon sehr wie Urlaub an.

Weil ein bisschen Kerzenschein nie schadet und uns eine Portion Romantik gerade wohl allen ganz gut tut, gehören Windlichter auf jeden Fall zu unser kleinen Gartenoase.

Das Band mit kleinen Blütchen einfach um den Glasrand legen und festknoten. Farbige Spitze – die übrigens lichtecht ist – auf die entsprechende Länge bringen, zwischen den Textilblüten anlegen, mit einem Halbknoten fixieren.
Noch ein, zwei Trockenblumen hinters Band klemmen – fertig.
Wer’s lieber frisch mag, pflückt einfach jeden Tag ein neues Gänseblümchen von der Wiese.

Weil’s gern ein bisschen mehr sein darf, direkt noch Windlichtglas Nummer zwei aufhübschen.
Das ist wahrlich kein Hexenwerk und zaubert trotzdem wunderschöne, zarte Lichtspiele am lauen Sommerabend.

Für die frei hängende Deko über dem Tisch haben wir ein wenig im Baumarkt geshoppt. Dort gibt’s für kleines Geld Tischklemmen für Sonnenschirme. Die passenden Rundstäbe und Rohrschellen dazu, schon steht dem hängenden Dekoglück nichts mehr im Weg.
Das Tolle ist, dass diese Konstruktion nahezu für alle Gegebenheiten anpassbar ist: längs, diagonal und quer über dem kleinen oder großen Tisch, von Balkongeländer zu Balkongeländer, …
Sieht luftig leicht aus und lässt wertvollen Platz auf dem Tisch frei. Denn was spricht dagegen, das eine oder andere Mal auch den (Homeoffice-) Arbeitsplatz nach draußen zu verlegen?
Nach getaner Arbeit zackzack alles Berufliche wegräumen und sich in der Feierabend-Lounge einrichten. Guter Plan?

Klar, die Wabenpapier-Accessoires sind nicht wasserfest. Wenn ihr sie aber hauptsächlich zwischen den senkrechten Stangen anhängt, könnt ihr sie bei nahenden Tropfen einfach komplett mit Stange(n) flugs abnehmen. Relativ geringer Aufwand also, einen Sonnenschirm macht man bei Regen ja auch zu. ;)
Die hübschen kleinen Wabenballgirlanden gibt es übrigens auch mit batteriebetriebenen Micro-LEDs, sodass der DIY-Baldachin sogar beleuchtet ist – sooo gemütlich!

Die Dekostoffe sind wie die gezeigten Bänder Outdoor-tauglich. Die breiten Samtläufer und der Stoff in Leinenoptik (von der Rolle) können sogar ein Schäuerchen vertragen und Sonne lässt die Farben strahlen, aber nicht ausbleichen. Ideal also für den Wohlfühlplatz unter freiem Himmel.

Seid ihr auf den Geschmack gekommen? Nächste Woche geht’s weiter mit einer Spezialausgabe unserer kleinen Serie. Ihr dürft gespannt sein!

Gerne sind wir mit unserer Outdoor-Deko zu Gast bei den Decorize Kreativas, beim Dings vom Dienstag und bei Handmade on Tuesday.

Geliebtes Balkonien!

Geliebtes Balkonien!

Wir machen es uns zu Hause schön! Weil aktuell viele Urlaubspläne auf ziemlich wackeligen Beinen stehen und wir das Bedürfnis haben, uns den Sommer zu Hause so nett wie möglich zu gestalten, zeigen wir euch in den nächsten Wochen einige Ideen für die Outdoor-Deko.
Den Anfang machen heute ein fröhlicher Bändervorhang für die Terrassentür und ein ebenso fröhlicher DIY-Pflanzenstecker.

Toll ist, dass ihr für den Bändervorhang nicht viel braucht und er richtig viel hermacht. Beim Fotografieren kam der eine oder andere nachbarschaftliche Zuruf: “Oh, das ist aber schön bunt! Lass mal hängen!”
Ihr braucht nur eine zu eurer Türbreite passende Bambusstange oder einen anderen Rundstab und ein paar Meter Band.
Wählt am besten solche, die lichtbeständig und wetterfest sind. Dann bleicht nichts aus, färbt nichts ab und die Bänder sehen auch nach dem Sommergewitter noch gut aus. Die Outdoor-Tauglichkeit bei Halbach-Bändern erkennt ihr ganz leicht am Sonne-Wolken-Symbol auf dem Rollenetikett.

Einmal Maß nehmen, alle Bänder auf die entsprechende Länge zuschneiden. Die Pomponschnüre ribbeln nicht auf. Bei den Bändern könntet ihr zur Sicherheit die Enden, die auf den Boden stoßen, nach innen umschlagen und mit etwas Textilkleber fixieren. Nähprofis setzen sich kurz an die Maschine und versäubern sie mit einem Zickzackstich.
Jetzt die Bänder dicht an dicht anknoten. Das war’s schon.
Bei uns lässt sich der Bändervorhang idealerweise an einem Aluminiumprofil befestigen.
Ich habe aber mal bei einem namhaften Klebe- und Hakenspezialisten geschaut: Von T*** gibt’s diverse Haken bzw. Klebebänder, die Outdoor-tauglich und rückstandsfrei wieder entfernbar sind.
Und tatsächlich haben sich am Fototag keine Fliegen ins Haus verirrt. Ist doch super, wenn’s nicht nur gut aussieht, sondern auch noch praktisch ist, oder?!

Weil Pflanzen unbedingt zur heimischen Sommeroase dazugehören und wir gerade ein wenig Farbe vertragen können, bekommt der eine oder andere Kübel schnell noch einen DIY-Stecker.
Hier haben wir stabile, geweißte Äste partiell umwickelt. Schnüre und Kordeln eignen sich supergut dafür: aus recycelter Baumwolle, effektvolle Pomponschnur und Samtschnur. Ja, selbst die übersteht den Sommer draußen mit Bravour!

Falls ihr es noch nicht wusstet: Halbach-Filz ist der Outdoor-Spezialist schlechthin. Kaum ein anderes Material ist so robust und widerstandsfähig. Da färbt nichts ab, da bleicht nichts aus – sieht einfach super aus!
Und wenn nicht jetzt ein bisschen Tropical-Feeling, wann dann?
(Wer’s dezenter mag: Filz-Blümchen gibt’s natürlich auch. ;))
Die Accessoires einfach auf dünne Jutekordel fädeln, festknoten und an den Ästen befestigen.

Nächste Woche gibt’s mehr Inspirationen fürs lebendige Draußengefühl.
Bis dahin wünschen wir euch viel Freude beim Schönmachen!

Gerne sind wir mit unseren Outdoor-Ideen zu Gast bei den Decorize Kreativas, beim Dings vom Dienstag und bei Handmade on Tuesday.