Natural Style: Kordel-Wall-Hanging

Natural Style: Kordel-Wall-Hanging

Vielseitiger Liebling: Kordel aus recycelter Baumwolle. Gibt’s inzwischen in vielen verschiedenen Stärken und Farben für tollste DIY-Projekte.
Heute begeben wir uns an einen coolen Wandbehang. Macht ihr mit?

Tutorial: DIY-Wandbehang

Das brauchst du:

  • Kordel aus recycelter Baumwolle in unterschiedlichen Stärken:
    8 mm (Artikelnummer 25503 in Natural und Cappuccino)
    5 mm (Artikelnummer 25500 in Natural und Cappuccino)
    2 mm (Artikelnummer 25502 in Natural)
    1 mm (zum Umwickeln, Artikelnummer 25501 in Cappuccino, Grey, Straw, Natural)
  • entrindeten Naturast ca. 80 cm lang
  • Schere
  • beim Ausfransen hilft ein grobzinkiger Kamm

Damit die einzelnen Stränge in etwa gleich dick werden, haben wir von der

  • 8-mm-Kordel jeweils 3 Doppelstränge,
  • 5-mm-Kordel jeweils 5 Doppelstränge und
  • 2-mm-Kordel jeweils 12 Doppelstränge genommen.

Die längsten Schnüre sind etwas 85 cm lang.
Aber in Anzahl, Verteilung und Länge seid ihr natürlich völlg frei – der Wandbehang soll ja schließlich perfekt an eure Wand passen!

Die abhängenden Schnüre hälftig um den Ast legen, dann mit der dünnen Baumwollkordel umwickeln.
Dazu am Anfang eine Schlaufe legen und das kurze Ende mit einwickeln.

Die dünne Kordel aus recycelter Baumwolle dicht an dicht parallel um den langen Strang führen.
Da das kurze Ende eingewickelt wurde, könnt ihr beide Enden zum Schluss problemlos miteinander verknoten. Cooler Wickeltrick, oder? ;)

Wie auch bei den unterschiedlichen Stärken der Kordel, der Anordnung und Länge der Stränge: Spielt auch hier gerne mit der Anzahl der Umwicklungen.
Das macht’s am Ende belebt und – trotz der Materialbeschränkung – alles andere als eintönig!
Wer mag, frisiert zum Schluss noch etwas. Es wird besonders puschelig, wenn ihr euch vor allem um die 8-mm-Kordel kümmert.
Dazu den Wandbehang am besten flach auf einen Tisch legen und den jeweiligen Strang von unten nach oben mit dem großzinkigen Kamm aufdröseln.

Viel Freude beim Wickeln!

Gerne zeigen wir den Wandbehang bei Handmade on Tuesday, beim Dings vom Dienstag und den Decorize-Kreativas.

Aufgetischt mit rund gewebter Placemat

Aufgetischt mit rund gewebter Placemat

Für welche Gelegenheit könntet ihr ein tolles Tischset gebrauchen? Für einen besonderen Anlass, für die kleine, feine Micro-Wedding-Feier? Oder als Jeden-Tag-Dekoration? Einfach, weil sich’s am schön gemachten Tisch besser sitzt?
Wir sind sicher: Ihr findet die passende Gelegenheit zum Aufhübschen! Dafür zeigen wir gerne, wie das Rundweben gelingt!

DIY-Tischdeko: rundes Tischset weben mit Kordeln und Schnüren

Material:

  • dünne Jutekordel für die Basis und die Mitte (Artikelnummer 15630)
  • diverse Kordeln und Schnüre wie Samtschnur (Artikelnummer 25600), Pomponschnur (Artikelnummer 24056), Kordel aus recycelter Baumwolle (Artikelnummer 25500), Jutekordel (Artikelnummer 15632), Papier-Strickschlauch (Artikelnummer 15640)
  • wer mag: für den Rand noch Band mit Fransenkante (Artikelnummer 9087)
  • stabile Pappe, Zirkel, Lineal/Maßband
  • Textilkleber
  • Schere, Cutter

Wie bei den meisten Dingen, die man zum ersten Mal macht, muss man sich eindenken. Hier geht das schnell – versprochen!
Wenn ihr unsere Maße übernehmt, braucht ich nicht einmal zu rechnen.
Unsere Pappwebunterlage hat einen Durchmesser von 40 cm.
Wir wollen 25 Webfäden spannen.
Habt ihr die Unterlage aus Pappe ausgeschnitten, markiert einen beliebigen Punkt am äußeren Rand.
Mit dem Zirkel etwa 5 cm weiter anschlagen, an der Markierung neu einstechen, den nächsten Punkt markieren, bis ihr einmal rum seid.
Es ist kein Problem, wenn das nicht millimetergenau ist.
Am Ende müsst ihr so auf 25 Markierungen kommen.
(Falls eure Placemat ein anderes Maß haben soll: Durchmesser x ∏ : Anzahl der Webfäden = Abstand der Webfäden zueinander)
Schneidet nun mit Cutter oder Schere an den Markierungen Schlitze ein.
Jetzt die Webfäden spannen. Auf der Papprückseite beginnen.
Damit beim Weben nichts verrutscht, den Anfangsfaden so lang lassen, dass er sich später in der Mitte verknoten lässt.
Jutekordel in den gegenüberliegenden Schlitz führen, über die Rückseite in den nächsten, wieder in den gegenüberliegenden. Auch das solange, bis alle 25 Schlitze belegt sind.
Anfang und Ende der Jutekordel jeweils in der Mitte verknoten.
Jetzt geht’s ans Weben. Den Anfang macht ebenfalls die dünne Jutekordel, um eine relativ enge und “saubere” Mitte zu haben.
Die Reihenfolge der nächsten Schnüre bestimmt ihr. Um ein Maß für die Längen der jeweiligen Schnüre haben, lohnt sich das lockere Probelegen.
Denkt am besten in ganzen Runden.
Anfang und Ende jeweils mit ein bisschen Überlänge unterschieben, um die Übergänge kümmern wir uns später. ;)

Am Ende angekommen, die Pappe einmal umdrehen und die Webschnüre aufschneiden. Achtung: Nicht zu knapp, wir brauchen ein bisschen Futter zum Vernähen!

Das ist nämlich der nächste Step: Die kurzen Juteenden auf die Nadel ziehen, die Kordel einmal um die letzte Schnurreihe legen, mit einem Knoten verschließen, Fadenende abschneiden.

Die Schnuranfänge und -enden nun mit Textilkleber festkleben. Nach dem Trocknen knapp abschneiden, damit das Platzset später schön flach liegt.

Weil wir ganz verliebt sind und weil es so gut zum entspannten Sommer-Boho-Look passt, bildet eine Fransenkante den lässigen Abschluss. Das Band einfach auf der Unterseite an der letzten Schnurreihe ankleben.
Unsere Variante hat übrigens einen 34er Durchmesser, mit Fransenkante 37 cm.

Was sagt ihr? Gefällt’s euch?

Für die Jeden-Tag-Dekoration könnten auf der Placemat auch eine kleine Vase, ein Teelicht, ein Fundstück, … stehen und liegen.
Das Set ist in jedem Fall ein guter Grund für die Gruppenbildung und hält einzelne Dekorationselemente optisch zusammen.
Es muss also on top nicht immer der Teller sein. ;)

Wir hoffen, dass wir euch Lust aufs kinderleichte, aber effektvolle Rundweben gemacht haben!

Gerne zeigen wir das gewebte Tischset bei den Decorize Kreativas, beim Dings vom Dienstag und bei Handmade on Tuesday.

Lasst Pflanzen schaukeln – mit Bambusringen und Makramee

Lasst Pflanzen schaukeln – mit Bambusringen und Makramee

Heute gibt’s ein DIY, mit dem ihr ordentlich Schwung in eure Pflanzenecke bringt! Das Beste ist: Für die Blumenampeln braucht ihr nur Bambusringe, Kordel aus recycelter Baumwolle und flinke Makrameefinger. Aber keine Sorge, mit unserer Step-by-Step-Anleitung wird euch das Knoten gelingen!

DIY-Pflanzenampeln aus Bambusringen und Baumwollkordel

Material:

  • pro Ampel drei Bambusringe (Artikelnummer 18500; hier 1 x 22er- plus 2 x 34er-Durchmesser und 1 x 20er- plus 2 x 29er-Durchmesser);
    aktuell bekommt ihr Halbach-Bambusringe z. B.
    bei modulor.de und zwei Größen bei Halbach24.de
  • recycelte Baumwolle, 5 mm (Artikelnummer 25500), Natural und Olive Green;
    online bekommt ihr Halbach-Baumwollkordel aktuell hier:
    Wolle Rödel, idee.der creativmarkt, bei modulor.de und vbs-hobby.com
  • rundliche oder konisch zulaufende Pflanzgefäße
  • hilfreich sind große Foldbackklammern
  • Haken zum Aufhängen
  • Schere

So wird’s gemacht:

Bevor es losgeht, müsst ihr natürlich gucken, dass eure Gefäße zum Durchmesser des haltenden Bambusringes passen. Da es die Halbach-Ringe aber in vielen Größen gibt, sollte das kein Problem sein.
Beim Positionieren der Ringe helfen große Foldbackklammern.

Zuerst die unteren Ringe aneinanderwickeln. Dabei darauf achten, dass die schmale Kante des senkrechten Rings gegen die breite Kante des waagerechten stößt. Dann wird’s besonders stabil.
Zum Wickeln das kurze und lange Schnurende zu einer Schlaufe legen. Den langen Faden circa zehn, zwölfmal fest um den kurzen Faden und beide Ringe wickeln.
Am Ende den kurzen einmal andersherum um beide Ringe führen, dann beide Kordelenden fest verknoten.
Das auf der anderen Seite und oben wiederholen. Oben liegen beide Bambusringe leicht übereinander.

Für die Aufhängung zwei lange Schnüre doppelt nehmen und die Schlaufen um die Ringe legen.

Wie der strukturierte Makramee-Knoten gelingt, sehr ihr am besten an den Bildern selbst. Die sagen mehr als 1000 Worte.
Im Prinzip wird immer abwechselnd ein einfacher Knoten um die mittleren Schnüre geknotet.

Als nächstes folgt einer über Kreuz.

Dann wieder der einfache, danach die Überkreuz-Variante. Das strukturierte Ergebnis zeigt sich schon nach wenigen Knoten.
Ist eure Aufhängung lang genugt, diese einfach mit einem festen Knoten verschließen.

Für die zweite Variante haben wir uns einen gedrehten Halbknoten ausgeguckt.

Eine genaue Anleitung findet ihr bei unserem Makramee-Stuhlschmuck.
Wir versprechen, dieser Knoten gelingt auch, wenn man kein Makramee-Vollprofi ist! ;)

Zum Schluss Gefäße einhängen, Pflanzen einstellen und den Blumenampeln ab und zu einen kleinen Stupser geben. Dann bleibt Bewegung in der Grünabteilung!

Mit den DIY-Blumenampeln sind wir zu Gast bei den Decorize Kreativas, beim Dings vom Dienstag und bei Handmade on Tuesday.

Fluffig-bauschige Tüll-Bäumchen

Fluffig-bauschige Tüll-Bäumchen

Aus Tüllstreifen, Rundstab und Astscheibe entstehen nach ein paar Knotenrunden diese hübschen Dekobäumchen. Ein toller DIY-Spaß für die ganze Familie!

Weihnachtsbäumchen mit Tüll basteln

Material:

  • Tüll, 7,5 cm breit (Artikelnummer 15410; hier in Pale Apricot und Rot)
    (ihr bekommt Tüll auch bei Halbach24.de)
  • zwei Rundstäbe (einmal 25 cm, einmal 33 cm lang)
  • zwei Astscheiben mit mittigem Loch (entsprechend des Rundstabdurchmessers)
  • Leim
  • Schere
  • Maßband

Die Rundstäbe ins Astscheibenloch leimen. Während der Leim trocknet, die Tüllstreifen zuschneiden.
Pro Lage benötigt ihr 8 Streifen gleicher Länge. Zumindest unten, nach oben könnt ihr (beim kleineren Bäumchen) etwas luftiger werden und weniger Streifen zuschneiden.
Für das größere Bäumchen sind die längsten Tüllstreifen 40 cm lang.
Die Länge für die nächsten Lagen verringert sich jeweils um etwa 4 cm, d. h. 8 Streifen à 40 cm, 8 Streifen à 36 cm, 8 Streifen à 32 cm, usw.
Die kürzesten Streifen sind 12 cm lang.
Das kleinere Bäumchen beginnt unten mit 36 cm langen Streifen, die kürzesten sind auch hier 12 cm.

Jetzt wird der Tüll lagenweise mit einem einfachen Knoten an den Stab geknotet. Damit nicht alle Knoten auf einer Seite sind, dreht ihr das Bäumchen beim Arbeiten am besten immer ein Stückchen weiter.

Die Knotenarbeit bis zur Spitze fortführen. Den letzten Streifen mit einem strammen Doppelknoten festzurren. Ein Tropfen Leim hilft zusätzlich gegen’s Verrutschen.

Den Tüll aufbauschen, dann wird ganz schnell die Baumform erkennbar.

Warum wir die DIY-Bäumchen in diesem Jahr besonders mögen? Weil sie so gut zum Halbach-Trend “Lovely Traditionals” passen. Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet: Hier geht’s zum Trendmagazin “First Look Winter 2020″.

Und jetzt: Viel Freude beim gemütlichen Familienbasteln!

Mit den DIY-Tüllbäumchen sind wir zu Gast bei bei den Decorize Kreativas, beim Dings vom Dienstag und bei Handmade on Tuesday.