Wer von euch lädt in diesem Jahr zum Festschmaus? Wenn liebe Gäste kommen, wird natürlich auch der Tisch hübsch gemacht. Was sonst oft zu kurz kommt, darf zu Weihnachten gerne ausgiebig zelebriert werden: Die Tischdecke rausholen {und glatt bügeln}, schön eindecken und jedem Gast mit selbst gemachten Namensschildern den Platz zuweisen. Stilecht gelingt das mit kleinen Sternen. Der Clou: Spitze kommt dabei als textiler Abdruck zum Einsatz.

Sterne aus Modelliermasse als Namensschilder

Das wird gebraucht:

  • luftrocknende Modelliermasse in Weiß {da gibt’s verschiedene Produkte, ich habe „Fimo air basic“ benutzt}
  • ein Stück Spitze, je breiter, desto mehr Fläche zum Ausstechen gibt’s auf einen Schlag
  • ein Ausstechförmchen
  • ein Nudelholz oder eine Flasche zum Ausrollen
  • ein Stück Folie zum Unterlegen
  • Bänder und Architektenpapier für den Sternenschweif

So wird’s gemacht:

Ein Stück Modelliermasse auf der Folie circa einen halben Zentimeter dick ausrollen. Nehmt nur so viel Masse aus der Packung wie ihr braucht. Das Zeug trocknet ganz schön schnell an …
Die Spitze auflegen und gleichmäßig „einrollen“.

Die Spitze vorsichtig abziehen. Hat bei mir geklappt, ohne dass Modelliermasse daran klebte, kann sie also gut noch für was anderes benutzen. Die Struktur gefällt mir richtig gut. Je gröber übrigens die Spitze, desto stärker der Reliefabdruck. Wobei: So ein feines Muster sieht bestimmt auch gut aus …

Dann mit einem Förmchen die Sterne ausstechen. Die Masse dazwischen vorsichtig mit einem Holzstäbchen anheben. Das klappt besser als die Sterne umzubetten. Die habe ich einfach auf der Folie trocknen lassen. Das dauert etwa einen Tag, Zwischendurch habe ich die Sterne einmal umgedreht, die Ecken hatten sich ein wenig hochgebogen.

Vor dem Trocknen am besten noch kleine Löcher mit einem Holzstäbchen einbohren.

Zu den hellen Sternen gesellen sich verschiedene Bänder in Silber und Weiß. Für die Namensschilder ein Blatt Architektenpapier in schmale Streifen schneiden, lochen, dem Namen daraufschreiben und auf ein Band ziehen. Bei der Bandauswahl ruhig auf unterschiedliche Texturen achten, auf jeden Fall muss Glanz dabei sein! Das ist ein schöner Kontrast zum offenporigen Stern, dem matt-transparenten Papier und – wenn ihr auch welche nehmt – zu Leinenservietten. Und zu Weihnachten ist Glanz ein Muss, oder?

Die Namensschilder gelingen schnell – egal also, wie groß die Festgesellschaft wird. Das einzige, was dauert, ist die Trocknungszeit. Aber die lässt sich gut mit anderen Aktivitäten füllen. 24-Stunden-Plätzchen-testen, ‘ne Runde lesen oder so …

Und jetzt teilen wir diesen Beitrag wieder beim Creadienstag, bei Handmade on Tuesday, dem Weihnachtszauber von Allie & Me Design und der Weihnachts-DIY-Sammlung der Kreativas.

10 Kommentare

  1. Eine ganz schöne Idee…..
    Gefällt mir….
    Ganz liebe Grüße
    Jen

    Antworten
    • Liebe Jen, danke fürs Kompliment!
      Liebe Grüße Jutta

  2. Oh wow, was für eine schöne Idee!! Danke!

    Antworten
    • Dankeschön!

  3. Die Namensschilder sehen wunderschön aus!
    Danke für die ausführliche Anleitung :-)

    Antworten
    • Sehr gerne! Und die Schilder sehen auf einer festlichen Tafel echt toll aus.

  4. SuperIdee! Ganz herzlichen Dank!!!!
    Jetzt muss ich mich nur noch auf die Suche nach Spitze machen!

    Antworten
    • Schau doch mal in unserem Onlineshop http://www.halbach24.de – da sollte was Passendes dabei sein!

  5. Ich finde die Anregungen toll mein Enkel wird im nächsten Jahr konfirmiert werde die Namens schilder mit anderen Förmchen machen danke

    Antworten
    • Das hört sich nach einem guten Plan an. Viel Spaß beim Basteln!
      Liebe Grüße Jutta

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