Für welche Gelegenheit könntet ihr ein tolles Tischset gebrauchen? Für einen besonderen Anlass, für die kleine, feine Micro-Wedding-Feier? Oder als Jeden-Tag-Dekoration? Einfach, weil sich’s am schön gemachten Tisch besser sitzt? Wir sind sicher: Ihr findet die passende Gelegenheit zum Aufhübschen! Dafür zeigen wir gerne, wie das Rundweben gelingt!
DIY-Tischdeko: rundes Tischset weben mit Kordeln und Schnüren
Material:
dünne Jutekordel für die Basis und die Mitte (Artikelnummer 15630)
diverse Kordeln und Schnüre wie Samtschnur (Artikelnummer 25600), Pomponschnur (Artikelnummer 24056), Kordel aus recycelter Baumwolle (Artikelnummer 25500), Jutekordel (Artikelnummer 15632), Papier-Strickschlauch (Artikelnummer 15640)
wer mag: für den Rand noch Band mit Fransenkante (Artikelnummer 9087)
stabile Pappe, Zirkel, Lineal/Maßband
Textilkleber
Schere, Cutter
Wie bei den meisten Dingen, die man zum ersten Mal macht, muss man sich eindenken. Hier geht das schnell – versprochen! Wenn ihr unsere Maße übernehmt, braucht ich nicht einmal zu rechnen. Unsere Pappwebunterlage hat einen Durchmesser von 40 cm. Wir wollen 25 Webfäden spannen. Habt ihr die Unterlage aus Pappe ausgeschnitten, markiert einen beliebigen Punkt am äußeren Rand. Mit dem Zirkel etwa 5 cm weiter anschlagen, an der Markierung neu einstechen, den nächsten Punkt markieren, bis ihr einmal rum seid. Es ist kein Problem, wenn das nicht millimetergenau ist. Am Ende müsst ihr so auf 25 Markierungen kommen. (Falls eure Placemat ein anderes Maß haben soll: Durchmesser x ∏ : Anzahl der Webfäden = Abstand der Webfäden zueinander) Schneidet nun mit Cutter oder Schere an den Markierungen Schlitze ein. Jetzt die Webfäden spannen. Auf der Papprückseite beginnen. Damit beim Weben nichts verrutscht, den Anfangsfaden so lang lassen, dass er sich später in der Mitte verknoten lässt. Jutekordel in den gegenüberliegenden Schlitz führen, über die Rückseite in den nächsten, wieder in den gegenüberliegenden. Auch das solange, bis alle 25 Schlitze belegt sind. Anfang und Ende der Jutekordel jeweils in der Mitte verknoten. Jetzt geht’s ans Weben. Den Anfang macht ebenfalls die dünne Jutekordel, um eine relativ enge und “saubere” Mitte zu haben. Die Reihenfolge der nächsten Schnüre bestimmt ihr. Um ein Maß für die Längen der jeweiligen Schnüre haben, lohnt sich das lockere Probelegen. Denkt am besten in ganzen Runden. Anfang und Ende jeweils mit ein bisschen Überlänge unterschieben, um die Übergänge kümmern wir uns später. ;)
Am Ende angekommen, die Pappe einmal umdrehen und die Webschnüre aufschneiden. Achtung: Nicht zu knapp, wir brauchen ein bisschen Futter zum Vernähen!
Das ist nämlich der nächste Step: Die kurzen Juteenden auf die Nadel ziehen, die Kordel einmal um die letzte Schnurreihe legen, mit einem Knoten verschließen, Fadenende abschneiden.
Die Schnuranfänge und -enden nun mit Textilkleber festkleben. Nach dem Trocknen knapp abschneiden, damit das Platzset später schön flach liegt.
Weil wir ganz verliebt sind und weil es so gut zum entspannten Sommer-Boho-Look passt, bildet eine Fransenkante den lässigen Abschluss. Das Band einfach auf der Unterseite an der letzten Schnurreihe ankleben. Unsere Variante hat übrigens einen 34er Durchmesser, mit Fransenkante 37 cm.
Was sagt ihr? Gefällt’s euch?
Für die Jeden-Tag-Dekoration könnten auf der Placemat auch eine kleine Vase, ein Teelicht, ein Fundstück, … stehen und liegen. Das Set ist in jedem Fall ein guter Grund für die Gruppenbildung und hält einzelne Dekorationselemente optisch zusammen. Es muss also on top nicht immer der Teller sein. ;)
Wir hoffen, dass wir euch Lust aufs kinderleichte, aber effektvolle Rundweben gemacht haben!
Lust auf eine nachhaltige Upcycling-Idee? Wir zeigen euch, wie ihr Brötchenbeutel aus Geschirrtüchern und Baumwollband näht!
Nachhaltige Brötchenbeutel aus Geschirrtüchern und Baumwollband nähen
Ihr braucht dafür nur Geschirrtücher, Baumwollband, eine Schere und eure Nähmaschine.
Ihr beginnt damit, dass ihr die Geschirrtücher bügelt und anschließend die Ränder abschneidet. Nun wird das Tuch in der Hälfte gefaltet und durchgeschnitten.
Positioniert die Bänder jetzt so auf den Tüchern, wie ihr sie gern aufnähen möchtet. Wir haben uns für einen Streifen vom schmalen und einen Streifen vom breiten Baumwollband entschieden. Übertragt die Position des Bandes auf das zweite Schnittteil.
Nun die Bänder feststecken und sehr schmalkantig aufsteppen.
Legt beide Schnittteile rechts auf rechts aufeinander und fixiert sie mit Stecknadeln oder Klammern. Dabei solltet ihr darauf achten, dass besonders die aufgenähten Bänder möglichst genau aufeinander liegen.
Jetzt an drei Seiten zusammen nähen. Achtung: Nach oben hin, je nachdem wie breit ihr euren Tunnelzug später haben möchtet, vor dem Ende stoppen. Hier schneidet ihr von der Seite bis auf Nahthöhe den Stoff ein und bügelt ihr dann um.
Nun die obere Kante ca. 1 cm umbügeln, anschließend die gesamte Tunnelzuglasche umbügeln und feststecken.
Für den “Boden” bügelt ihr die unteren Ecken so um, dass sich eine Spitze bildet und die Nähte genau übereinander liegen. Beachtet, dass die Nahtzugaben auseinander geklappt sind und näht quer über die Ecke. Anschließend schneidet ihr die Ecken ab und dreht den Beutel auf Rechts.
Jetzt fehlt nur noch der Tunnelzug. Diesen steppt ihr von außen rundherum einmal ab. Um das Band besser einzuziehen, befestigt ihr eine Sicherheitsnadel daran. Zu guter Letzt nur noch die Bandenden zusammenknoten – Fertig :-)
Natürlich lassen sich die nachhaltigen Brötchenbeutel nicht nur für Brötchen benutzen – auch für Obst sind sie super! Daher haben wir auch gleich zwei genäht :-)
Die zuckersüßen Ostereier im Boho-Look sind schnell gemacht und zaubern garantiert jedem ein Lächeln ins Gesicht! Auch für Kinder eine schöne Idee. Die Anleitung und welches Material ihr benötigt, findet ihr hier.
Die Mini-Hängeväschen aus Gänseeiern am Band machen sich super als Fensterdeko. Ein paar zarte Frühlingsblumen dürfen gerne mit abhängen. Zur Anleitung kommt ihr hier.
Im Trend: Alles, was geknotet und geknüpft ist! Und das geht mit den hübschen Makramee Ostereiern definitiv auch zu Ostern. Anleitung und Bezugsquellen bekommt ihr hier.
Die süßen Serviettenringe mit Hasenohren zaubern jedem ein Lächeln ins Gesicht und dürfen auf dem natürlich-gedeckten Ostertisch nicht fehlen!
Das brauchst du:
Baumwollkordel (ca. 2 mm dick)
Häkelnadel Nr. 4,5
Smyrnanadel
Abkürzungen:
LM – Luftmasche
KM – Kettmasche
FM – Feste Masche
HStb – halbes Stäbchen
Stb – ganzes Stäbchen
Zu Beginn häkelt ihr 12 LM. Dann stecht ihr in die erste Masche neben der Nadel ein und häkelt eine KM. In die nächste Masche ebenfalls eine KM häkeln. In die folgenden Maschen (3 bis 8) je eine FM häkeln. Nun je ein Stb in die folgenden zwei Maschen (9 und 10) häkeln und abschließend in die letzten beiden Maschen (11 und 12) je ein Stäbchen. Fertig ist das erste Ohr. Faden etwas stehen lassen, abschneiden und durch die Masche ziehen.
Das wiederholt ihr dann einmal, denn euer Hase hat ja zwei Ohren ;) Am Ende des zweiten Ohres den Faden aber nicht abschneiden, sondern direkt mit LM einen Ring häkeln, durch den nachher eure Serviette passt. Faden etwas länger stehen lassen und abschneiden. Die beiden Ohren werden nun aneinandergeknotet, dabei nehmt ihr von einem Ohr die Vorderseite und vom anderen die Rückseite, sodass das eine Ohr nach hinten kippt und die Serviettenringe mit Hasenohren besonders süß aussehen ;-) Die losen Fäden vernähen.
Zum Schluss den LM-Ring an das erste Ohr knoten und lose Fäden vernähen.
Fertig ist euer süßer Serviettenring mit Hasenohren. Durch die natürliche Optik der Baumwollkordel zaubert ihr ganz schnell eine tolle, natürliche Tischdeko. Ein Samtläufer, etwas Trockengras, vielleicht ein paar Ostereier und Kerzen auf den Tisch – fertig ist die Ostertafel im Natur-Look!
Habt ihr euch die Hasen-Vorlage ausgedruckt und überlegt, welche Farben ihr verwendet, beginnt ihr damit, den Draht in den Strickschlauch einzuziehen. Messt am besten vorher an der Vorlage, wie lang der Papier-Strickschlauch sein muss. Beachtet dabei noch, ob ihr die Osterhasen mit Puschel-Schwänzchen als Stecker haben möchtet, denn dann müsst ihr die Stecker-Länge dazu rechnen.
Nun biegt ihr den Papier-Strickschlauch entlang der Vorlage. Wenn ihr einen Stecker haben möchtet, beginnt ihr unten mit dem Stecker und biegt von dort aus weiter. Möchtet ihr keinen Stecker, könnt ihr am besten am Schwänzchen beginnen, denn dann könnt ihr die Enden mit Kunstfell-Schnur überdecken.
Für den Stecker wickelt ihr das Ende um den oberen Teil des Steckers und knipst den Rest ab.
Anschließend umwickelt ihr das Puschel-Schwänzchen mit der Kunstfell-Schnur, sodass es puschelig wird ;-) Die Enden könnt ihr einfach anknoten und abschneiden.
Für mehr Tipps und Tricks zum Biegen haben wir ein Video-Tutorial für euch gedreht. Dort seht ihr auch genau, wie ihr den Draht in den Papier-Strickschlauch einzieht und die Formen biegt – schaut mal rein! :-)
Mit Stecker machen sich die Hasen wirklich gut in kleinen Gestecken oder Töpfchen, ohne Stecker könnt ihr damit eine schöne Tischdeko zaubern.
Heute gibt’s ein DIY, mit dem ihr ordentlich Schwung in eure Pflanzenecke bringt! Das Beste ist: Für die Blumenampeln braucht ihr nur Bambusringe, Kordel aus recycelter Baumwolle und flinke Makrameefinger. Aber keine Sorge, mit unserer Step-by-Step-Anleitung wird euch das Knoten gelingen!
DIY-Pflanzenampeln aus Bambusringen und Baumwollkordel
Material:
pro Ampel drei Bambusringe (Artikelnummer 18500; hier 1 x 22er- plus 2 x 34er-Durchmesser und 1 x 20er- plus 2 x 29er-Durchmesser); aktuell bekommt ihr Halbach-Bambusringe z. B. bei modulor.de und zwei Größen bei Halbach24.de
Bevor es losgeht, müsst ihr natürlich gucken, dass eure Gefäße zum Durchmesser des haltenden Bambusringes passen. Da es die Halbach-Ringe aber in vielen Größen gibt, sollte das kein Problem sein. Beim Positionieren der Ringe helfen große Foldbackklammern.
Zuerst die unteren Ringe aneinanderwickeln. Dabei darauf achten, dass die schmale Kante des senkrechten Rings gegen die breite Kante des waagerechten stößt. Dann wird’s besonders stabil. Zum Wickeln das kurze und lange Schnurende zu einer Schlaufe legen. Den langen Faden circa zehn, zwölfmal fest um den kurzen Faden und beide Ringe wickeln. Am Ende den kurzen einmal andersherum um beide Ringe führen, dann beide Kordelenden fest verknoten. Das auf der anderen Seite und oben wiederholen. Oben liegen beide Bambusringe leicht übereinander.
Für die Aufhängung zwei lange Schnüre doppelt nehmen und die Schlaufen um die Ringe legen.
Wie der strukturierte Makramee-Knoten gelingt, sehr ihr am besten an den Bildern selbst. Die sagen mehr als 1000 Worte. Im Prinzip wird immer abwechselnd ein einfacher Knoten um die mittleren Schnüre geknotet.
Als nächstes folgt einer über Kreuz.
Dann wieder der einfache, danach die Überkreuz-Variante. Das strukturierte Ergebnis zeigt sich schon nach wenigen Knoten. Ist eure Aufhängung lang genugt, diese einfach mit einem festen Knoten verschließen.
Für die zweite Variante haben wir uns einen gedrehten Halbknoten ausgeguckt.
Eine genaue Anleitung findet ihr bei unserem Makramee-Stuhlschmuck. Wir versprechen, dieser Knoten gelingt auch, wenn man kein Makramee-Vollprofi ist! ;)
Zum Schluss Gefäße einhängen, Pflanzen einstellen und den Blumenampeln ab und zu einen kleinen Stupser geben. Dann bleibt Bewegung in der Grünabteilung!
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